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Kohlrabi |
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Brassica oleracea L. var. gongylodes
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Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae)
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links: Darstellung des Kohlrabi aus dem Jahre 1587, rechts: heutige Kohlrabisorte
Quelle: Becker J., Gemüsebau, Paul Parey Verlag 1956; Kalda, M.; MPIZ Köln
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Herkunft (rot) Anbau (grün) |
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Verbreitung:
Hauptsächlich im Mittelmeerraum, Westeuropa, Nordamerika, Vorderasien, Indien und Japan angebaut. Lockere nährstoffreiche Böden werden bevorzugt.
- Verwendung:
Nahrungsmittel (roh oder gekocht) Die Knollen enthalten 10-13 % Trockensubstanz, 4-5 % Kohlenhydrate, 2 % Eiweiß und ca. 50 mg Vitamin C/100 g.
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Erträge: 100-600 dt/ha Knollen
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Kultivierung und Züchtung:
Erste Nachweise über die Kultur des Kohlrabi stammen aus Mitteleuropa und gehen auf das 16. Jahrhundert zurück. Wahrscheinlich dürfte der sogenannte pompeianische Kohl der alten Römer bzw. der Markstammkohl (var. medullosa), bei dem sich die Sprossachse im mittleren Bereich verdickt, der Vorläufer des heutigen Kohlrabi gewesen sein. Das heutige Sortenspektrum umfasst Früh-, Sommer- und Herbstkohlrabi mit weißlich-grüner bis blauvioletter Sprossknollenhaut.
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Zuchtziele:
Hohe Erträge (Stückzahl je Flächeneinheit), Stoßfestigkeit sowie zartes Gewebe sind von Bedeutung. Bei Frühkohlrabi ist eine kurze Entwicklungszeit wichtig.
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© 2011, Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung, Köln |
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